Beim Löschen von E-Mails in Roundcube erscheint die Meldung „Mailbox does not exist“.

Wenn Sie keine E-Mails in der Webmail-Lösung Roundcube löschen können und anstatt dessen die Meldung „Mailbox does not exist“ erscheint, liegt dies an einer fehlerhaften Einstellung des Papierkorbs.

Papierkorb-Ordner in Roundcube definieren
Papierkorb-Ordner in Roundcube definieren

Es liegt daran, dass die Lösch-Methode auf „Papierkorb“ eingestellt ist und den zugehörigen Papierkorb-Ordner „Trash“.  Dieser  Ordner existiert nicht und wird leider standardmäßig bei der Einrichtung eines neuen Roundcube-Accounts nicht automatisch erstellt.

Lösung: Beim Aufrufen der Einstellungen in Roundcube kann man sich einen anderen Papierkorb-Ordner aussuchen, einen Papierkorb-Ordner erstellen oder die Lösch-Methode ändern.

Was ist ein Responsive Layout?

Unter responsivem Webdesign versteht man inhaltliche, grafische und technische Ansätze, um Webseiten optimal auf allen Endgeräten darstellen zu können. Je nachdem ob ein Besucher ein Smartphone, Tablet oder einen Desktop-PC benutzt, passen sich Layout und Inhaltselemente automatisch an die entsprechende Bildschirmauflösung an.

Beispiel der Veränderungen in einem Responsive Layout

Fingerbedienung anstatt Maus

Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Menüführung, da bei mobilen Geräten im Gegensatz zur klassischen Bedienung per Computermaus generell mit den wesentlich größeren Fingerspitzen (und Fingergesten) navigiert wird. Übliche, umfangreiche verschachtelte Menüs werden somit häufig durch Aufklapp-Lösungen ersetzt.

Technische Basis hierfür sind aktuelle Webstandards wie HTML5, CSS3 und JavaScript. Neuere Browser wie Firefox, Safari und Chrome haben keine Probleme mit der Darstellung. Ältere Microsoft-Browser (Internet Explorer 6-8) bleiben außen vor…was aber aber verschmerzbar ist.

Wie kann ich in Programm XY mein E-Mail Konto einrichten?

Im E-Mail Programm Ihrer Wahl müssen Sie ein Konto mit den entsprechenden Verbindungsdaten einrichten.

Posteingangsserver:

Server: imap.abmail.de
Benutzername: Ihre vollständige E-Mail Adresse
Kennwort: Ihr Kennwort
Verbindungssicherheit: SSL/TLS

Postausgangsserver:

Server: smtp.abmail.de
Benutzername: Ihre volständige E-Mail Adresse
Kennwort: Ihr Kennwort
Verbindungssicherheit: SSL/TLS

Was bedeutet IMAP-Fehler 47?

Wenn Sie Benutzer des E-Mail-Programms Outlook oder Windows Mail von Microsoft sind, kann es sein, dass Sie irgendwann mit der kryptischen Meldung „IMAP-Fehler 47“ konfrontiert werden.

Keine Ahnung, warum Fehlermeldungen von Microsoft häufig so unverständlich ausfallen, aber diese Meldung bedeutet schlichtweg, dass der Speicherplatz Ihres E-Mail-Postfachs fast voll ist.

Hier gibt es mehrere Lösungen:

  1. Postfach aufräumen, große Anhänge löschen …und nicht vergessen den Papierkorb zu leeren!
  2. Alte Email-Bestände archivieren
  3. Mehr Speicherplatz beim Hosting-Anbieter hinzu buchen

Hinweis: Bitte haben Sie keine Angst, dass Ihnen dadurch wichtige E-Mails entgehen. Bei uns (vektorrausch) werden E-Mails trotz Hinweis-Meldung und vollem Postfach weiterhin angenommen. Die Meldung verschwindet jedoch erst, wenn wieder genügend freier Speicherplatz vorhanden ist.

Wie stellt man Abwesenheitsbenachrichtungen ein?

Um Absender während Urlaubs- oder Abwesenheitszeiten zu informieren, dass es mit der potentiellen Antwort eventuell etwas länger dauern kann, richten sich E-Mail-Benutzer häufig sogenannte Abwesenheitsbenachrichtigungen oder Autoresponder ein.

Bei uns kann man die Aktivierung und den gewünschten Wortlaut komfortabel über die Webmail-Software Roundcube einrichten:

1. Anmelden bei Roundcube:

Melden Sie sich unter der Adresse „https://roundcube.abmail.de/  bei der Webmail-Software an.

2. Autoresponder einrichten:

Unter dem Hauptmenüpunkt „Einstellungen“ finden den Unterpunkt „Urlaub“.

Hier lassen sich bequem ein Betreff, die Nachricht, sowie Beginn und Ende des Autoresponders einstellen.

Am Ende nicht vergessen den „Status“ auf „Ein“ zu stellen

Hinweis: Bitte kontrollieren Sie nach Ihrer Abwesenheit, ob der Autoresponder wieder deaktiviert wurde. Es kommt häufig vor, dass er vergessen wird. Bestätigungs-Emails von Onlineshops und Anmeldungen können dann nicht zugestellt werden – und landen als unzustellbar beim Webmaster Ihrer Domain.

Was ist der Unterschied zwischen APP und WebAPP?

Aus Anwendersicht herrscht regelmäßig Unklarheit, wenn die Sprache auf mobile Applikationen kommt, die man auf seinem Smartphone oder Tablet-PC nutzen kann. Deswegen möchten wir hier einmal kurz die Unterschiede beschreiben sowie die Vor- und Nachteile auflisten.

Klassische, native APP

Üblicherweise wird die Bezeichnung APP (Application) für kleine Programme verwendet, die man sich bei einem Anbieter wie beispielsweise dem Apples iTunes Store herunterladen kann – und die anschliessend direkt auf dem eigenen Gerät installiert werden.

Native APPs werden speziell für ein Betriebssystem geschrieben und laufen ausschliesslich auf den passenden Geräten (z.B. iOS bei iPhone und iPad).

Zahlreiche APPs gibt es dort kostenlos. Aufwendigere Programme und Spiele werden kommerziell angeboten. Die Abrechnung erfolgt jeweils über den Betreiber der APP-Plattform (z.B. Apple).

WebAPP – Optimierte Webseite (-nansicht) für Mobilgeräte

Im Unterschied dazu ist eine WebAPP quasi nicht anderes als eine Webseite, deren Bedienelemente und Layout für die Ansicht auf kleinen Bildschirmen optimiert wurde. In vielen Fällen imitieren WebAPPs die Navigationselemente von nativen APPs, da deren Verwendung von Anwendern schon gelernt ist. Für die Ansicht einer WebAPP ist also nur ein Mobilgerät, Smartphone oder Tablet-PC, mit Browser erforderlich.

Man kann nicht pauschal sagen, dass das eine oder andere der bessere technische Ansatz wäre, sondern muss tatsächlich von Fall zu Fall individuell abwägen.

Native APPs

Vorteile

  • Optimierung für bestimmte Betriebssysteme, dadurch besser für rechenintensive Aufgaben geeignet
  • direkter Zugriff auf Gerätefunktionen (Kamera, GPS, etc.) möglich
  • Offline-Benutzung ohne Internet/WLAN möglich, da Daten auf dem Gerät selbst gespeichert werden
  • Leichte Installation, quasi „per Knopfdruck“, anschliessend landet das Programm-Icon direkt auf dem Desktop des Gerätes
  • Leichte Verbreitung über die bekannten APP-Stores, zusätzlich Chance durch die Platzierung in Toplisten Bekanntheit zu gewinnen
  • Native APPs können kommerziell angeboten werden, die Abrechnung erfolgt dabei stets über den Betreiber des APP-Stores

Nachteile

  • Hoher Entwicklungsaufwand: Verschiedene Betriebssysteme und -versionen sowie zahlreiche Gerättypen machen die Verfügbarkeit auf allen Plattformen enorm aufwendig; für jedes Betriebssystem muss eine eigene, native APP bereit gestellt werden
  • Kontrolle/Zensur durch APP-Store-Betreiber: was auf der einen Seite für die Qualitätssicherung unverzichtbar ist, ist durch die verzögerte Veröffentlichung eine Qual für Programmierer und Auftraggeber – und endet im Extremfall mit Ablehnung und Nichtveröffentlichung
  • Bei Bannerwerbung ist man auf den Store-Betreiber angewiesen

WebAPPs

Vorteile

  • eine WebAPP funktionieren auf allen Mobilgeräten und Betriebssystem
  • die Entwicklung ist generell günstiger als bei einer nativen APP, da die Programmiertechniken verbreiteter sind
  • WebAPPs können sofort veröffentlicht werden und müssen keinen Kontrollprozess durchlaufen
  • WebAPPs können leicht mit Informationen aus Redaktionssystemen befüllt/geändert werden
  • Bannerwerbung kann frei eingesetzt werden

Nachteile

  • eine WebAPP funktioniert nur online mit Internetverbindung
  • eine WebAPP kann nicht ohne weiteres auf Gerätefunktionen wie GPS und Kamera zugreifen
  • eine WebAPP ist nur so schnell wie die Internetverbindung es zulässt, im Zug oder Flugzeug ist sie deswegen häufig unbedienbar

Fazit – WebAPP oder APP?

Durch die verschiedenen Vor- und Nachteile ergeben sich deswegen einige klare Empfehlungen:

Eine Native APP ist zu empfehlen, wenn:

  • Gerätefunktionen wie Kamera, GPS intensiv genutzt werden oder Zugriff auf andere Bereiche des Mobilgerätes (Adressbuch, Fotoalbum, etc.) gewährleistet werden sollen
  • Push-Meldungen versendet werden sollen, wenn die APP nur im Hintergrund aktiv ist
  • Dienste angeboten werden sollen, die extrem unkompliziert und schnell funktionieren sollen (Auktionen, Chats, Börse,…)
  • Spiele mit rechenintensiven Animationen und 3D realisiert werden sollen

Eine WebAPP ist zu empfehlen, wenn:

  • vorhandene Internetseiten für mobile Geräte besser zugänglich gemacht werden sollen, die keine speziellen funktionalen Ansprüche stellen
  • das Angebot von Online-Shops für Mobilgeräte erreichbar gemacht werden soll
  • News-Angebote kommerziell angeboten werden und Abgaben an einen APP-Storebetreiber vermieden werden sollen
  • kurzfristig Aktionen auf Mobilgeräten umgesetzt werden sollen – ohne das Risiko der Zensur und mit der Möglichkeit jederzeit Updates durchführen zu können

Twitter – was ist das?

Zu Twitter muss man eigentlich nicht viel erzählen, der Kurznachrichtendienst kommt vielfach in den Nachrichten vor, seitdem Politiker und Schauspieler das Medium für sich entdeckt haben und ihre „Follower“ mit interessanten Meldungen versorgen – oder das, was sie dafür halten.

Jeder kann sich bei Twitter ein Konto einrichten, der eine gültige Email-Adresse besitzt. Das Design der eigenen Profilseite kann man individuell etwas anpassen und schon gehts los. Ab sofort können Sie im Rahmen von 140 Zeichen die Welt mit Informationen versorgen. Dabei gilt: Je aktueller, desto besser.

Wir nutzen Twitter vor allem für Hinweise zu neuen Software-Versionen, die Vorstellung von neuen Projekten und um uns Nachrichten zu merken, die sonst im Büroalltag untergehen. Im Twitter-Stream werden sie konserviert und können jederzeit von allen Teammitgliedern gelesen werden.

Vielleicht finden aber auch Sie etwas Interessantes dabei. Sie finden unseren Thinktank unter der folgenden Adresse:

http://twitter.com/vektorrausch

Was ist ein RSS-Feed?

Erstaunlicherweise kennen viele Internetnutzer den Nutzen eines RSS-Feeds noch nicht, obwohl es diese Technik bereits seit Anfang 2000 existiert und RSS-Icons auf vielen Webseiten prominent plaziert werden.

Vereinfacht könnte man sagen, dass der RSS-Feed der Nachfolger des Newsletters ist. Der allseits verschmähte Newsletter hält sich leider hartnäckig. 🙂

Während der Newsletter dem Abonnenten per E-Mail manuell zugestellt wird und die gesetzlichen Auflagen für An-/Abmeldung (Double Opt-in) erfüllen muss, holt sich der „mündige“ RSS-Abonnent die Informationen direkt von der Seite. Und kann sie ebenso einfach wieder kündigen.

Webseiten bieten RSS-Feeds für die verschiedensten Inhalte (News-Artikel, Kommentare, Bilder, usw.), die der interessierte Leser mit einem RSS-Reader-Programm (Bsp.: Microsoft Outlook, Thunderbird, Vienna, RRSOwl) oder über einen RSS-Dienst (Bsp.: Feedburner) abonnieren kann.

Je nach Einstellung werden die Feeds meist täglich durch den RSS-Reader abgerufen und gesammelt. Der Leser musst nun nicht mehr unzählige Webseiten absurfen und einzeln nachsehen, ob es irgendwo etwas Neues gibt, sondern bekommt die Daten direkt präsentiert. Wenn ihn Artikel besonders interessieren, kann er mit einem Klick auf die Ursprungseite springen.

Sie können auch unseren RSS-Feed abonnieren!

Was ist FTP?

FTP (File Transfer Protocol) ist ein Dateiübertragungsverfahren, welches hauptsächlich zum Übertragen von großen Dateien verwendet wird. Dieses spezifizierte Netzwerkprotokoll kann zur Dateiübertragung über TCP/IP-Netzwerke verwendet werden. Es können dabei Dateien vom Server zum Client (Download), vom Client zum Server (Upload) oder zwischen zwei Servern übertragen werden. Mit FTP können auch Verzeichnisse auf einem Server angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden.

FTP-Programme

Es gibt kostenlose FTP-Programme, wie z.B. Filezilla. Für welches FTP-Programm Sie sich entscheiden, hängt u.a. davon ab, welches Betriebssystem Sie verwenden, z.B.

Die Verwendung eines FTP-Programmes bringt einige Vorteile mit sich, u.a. können Sie damit abgebrochene Uploads/Downloads ganz einfach wiederaufnehmen und einmal eingerichtete Verbindungen abspeichern (bei Cyberduck als sog. „Lesezeichen“).

FireFTP – Erweiterung für den Firefox-Browser

FireFTP ist eine plattformunabhängige (für Linux, Windows und Mac) Erweiterung für den Firefox-Browser.
Um die Erweiterung im Firefox-Browser zu installieren, klicken Sie auf den folgenden Link:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/684
Klicken Sie dann dort auf den grünen Button „Zu Firefox hinzufügen“.

FireFTP läßt sich wahlweise in einem Tab oder in einem neuen Browser-Fenster öffnen. Um FireFTP zu konfigurieren, klicken Sie in Firefox auf „Extras“ und dann auf „FireFTP“. Klicken Sie nun links in der Browser-Leiste auf „Manage Accounts“. Es öffnet sich ein Popup-Fenster, bei dem im ersten Reiter „Main“ der Account-Name, der Host (ftp://), das Login und das Passwort eingetragen werden können.

Im zweiten Reiter „Connection“ wird empfohlen, bei „Connection Type“ das Häkchen bei Passive Mode zu setzten, um den passiven Modus zu verwenden.

Im dritten Reiter „Advanced“ kann im Aufklapp-Menü „Character Set“ der zu verwendende Zeichensatz ausgewählt werden. Diese Einstellung sollten Sie überprüfen, wenn Zeichen in den Dateinamen nicht wie gewünscht dargestellt werden, z.B. die Umlaute (voreingestellt ist Unicode UTF-8). Die eingetragenen Account-Einstellungen werden gespeichert. Sie können bei „Manage Accounts“ auch mehrere Accounts anlegen und diese unter „Edit“ wieder bearbeiten und die Einstellungen ändern.

Wo finde ich die Server-Zugriffsstatistiken?

Für alle Webseiten, die wir hosten, richten wir generell eine umfangreiche Webstatistik-Software namens AWStats ein.

1. Unter folgender Adresse können Sie diese Statistik aufrufen: www.ihredomain.de/stats

2. Anmeldedaten sind Ihre normalen Kontodaten bei vektorrausch. Also Ihre persönliche Hauptemailadresse plus zugehörigem Passwort.

3. Auf der Startseite finden Sie eine grobe Aufruf-Statistik für Ihre Domain.

4. Wenn Sie oben links auf den grünen Link AWStats klicken, kommen Sie zu der detaillierten Ansicht.

Wenn Sie Fragen haben oder Probleme bei der Anmeldung auftreten, helfen wir Ihnen gerne weiter!

Welche Angaben müssen in der Email-Signatur stehen?

Stichwort: Pflichtangaben in Geschäftsbriefen

Es wurde schon viel drüber geschrieben und diskutiert, aber es fällt doch immer wieder auf, dass noch eine große Verunsicherung hinsichtlich der Angaben in geschäftlichen E-Mails besteht. Auch regelmäßige Anfragen unserer Kunden zeigen, dass Aufklärungsbedarf besteht, da Abmahnungen möglichst vermieden werden sollten.

Seit Inkrafttreten des Gesetzes über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie des Unternehmensregisters (pdf, 265kb) im November 2006, müssen alle E-Mails mit Angaben aus dem Handelsregister versehen werden. Die Übermittlung als elektronische Visitenkarte (v-card) ist dabei nicht ausreichend, da diese durch Filtereinstellungen zurückgehalten werden oder durch Einschränkungen der Programme nicht gelesen werden können.

Da wir gerade selbst unsere E-Mail-Fußzeilen im Rahmen der GmbH-Gründung überarbeiten und uns aktuell mit dieser Problematik beschäftigen, möchten wir hier einen ganz kurzen Überblick über die Pflichtangaben bei den gängigsten Geschäftsformen geben.

Der Paragraph 37a im Handelsgesetzbuch, § 80 Abs. 1, S. 1 im Aktiengesetz sowie § 35a Abs. 1, S. 1 im GmbH-Gesetz regeln, dass ein Gewerbetreibender seinem Gegenüber in Geschäftsbriefen bestimmte Mindestinformationen mitzuteilen hat. Daraus ergeben sich für die geläufigsten Geschäftsformen folgende Pflichtangaben:

e.K. (eingetragener Kaufmann) ohne Handelsregistereintrag
Name des Unternehmers sowie mindestens ein ausgeschriebener Vorname

Beispiel:

Peter Petersen


GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) ohne Handelsregistereintrag
Name der Gesellschaft
Name sowie mindestens ein ausgeschriebener Vorname für jeden Gesellschafter

Beispiel:

Petersen+Lustig GbR
Peter Petersen, Ludwig Lustig
Musterstraße 1, 24105 Kiel



e.K. (eingetragener Kaufmann) mit Handelsregistereintrag

Firmenbezeichnung wie im Handelsregister, Rechtsformzusatz “e.K.”, “eK”, “e.Kfm.” oder “e.Kfr.”
Ort der Handelsniederlassung
zuständiges Registergericht, Handelsregisternummer
(Name des Inhabers muss nicht angegeben werden)

Beispiel:

Sonnenstudio Palma, e.K.
Musterstraße 1
24105 Kiel
Registergericht: Amtsgericht Kiel, HRA 1234



oHG (Offene Handelsgesellschaft), KG (Kommanditgesellschaft)

Firmenbezeichnung wie im Handelsregister, Rechtsformzusatz “oHG” oder “KG”
Ort der Handelsniederlassung
zuständiges Registergericht, Handelsregisternummer

Beispiel:

Auto Kaiser oHG
Musterstraße 1
24105 Kiel
Registergericht: Amtsgericht Kiel, HRA 1234

…ist der Gesellschafter keine natürliche Person, sondern eine GmbH oder AG, muss zusätzlich ein verantwortlicher Geschäftsführer benannt werden.

Beispiel:

Auto Kaiser GmbH & Co. KG
Musterstraße 1
24105 Kiel
Registergericht: Amtsgericht Kiel, HRA 1234
Gesellschafter: Roland Kaiser


GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
Firmenbezeichnung wie im Handelsregister, Rechtsformzusatz “GmbH”
Ort der Handelsniederlassung
zuständiges Registergericht, Handelsregisternummer
Familienname und mindestens ein ausgeschriebener Vorname jedes Geschäftsführers

Beispiel:

vektorrausch GmbH
Werftbahnstraße 8
24143 Kiel
Registergericht: Amtsgericht Kiel, HRB 1234
Geschäftsführer: Tobias Herold, André Böhm


AG (Aktiengesellschaft)
Firmenbezeichnung wie im Handelsregister, Rechtsformzusatz “AG”
Ort der Handelsniederlassung
zuständiges Registergericht, Handelsregisternummer
Familienname und mindestens ein ausgeschriebener Vorname aller Vorstandsmitglieder
Familienname und mindestens ein ausgeschriebener Vorname des Vorstandsvorsitzenden sowie des Aufsichtsratsvorsitzenden

Beispiel:

Fördepower AG
Musterstr. 1, 24105 Kiel
Registergericht: Amtsgericht Kiel, HRB 1234
Vorstand: Pit Blank, Olaf Klein
Vorstandsvorsitzender: Ronald McDonald
Aufsichtsratsvorsitzender: Hubert Huber


Was kann passieren, wenn die Angaben unvollständig sind?

Damit haben wir zum Glück noch keine Erfahrungen gemacht. Fest steht jedoch, dass Abmahner überall lauern und man deswegen präventiv handeln sollte. Bei regelmäßigem E-Mailverkehr mit sich summierenden Antworten stören die Fußzeilen unter Umständen, indem sie den Textfluss unnötig fragmentieren. Aber dort kann man evtl. in gegenseitiger Absprache mit dem Geschäftspartner darauf verzichten.Ansonsten überwiegt unserer Ansicht nach der Vorteil, dass man immer schnell die Kontaktdaten des Gegenübers parat hat.