Oft wundert man sich beim morgendlichen Onlinelektüre, dass plötzlich der Prozessorlüfter anspringt, obwohl eigentlich nur ein einziges Browserfenster geöffnet ist. Schuld daran ist häufig der maßlose Einsatz von Werbebannern, die seit neustem sogar Video- und Soundelemente enthalten, die so plötzlich beginnen, dass man aufpassen muss, sich nicht den Kaffee über das Laptop zu kippen. Auch die Dateigröße der Banner übersteigt dabei die der eigentlichen Webseite meist deutlich, wodurch sich die Frage nach der Angemessenheit der Mittel stellt.
Viele interessante Nachrichtenseiten wie heise.de und spiegel.de werden dadurch leider immer unattraktiver.
Wenn man dennoch nicht auf deren Angebot verzichten möchte, bieten einfache Browsererweiterungen Abhilfe. Diese Plugins ersetzen standardmäßig alle Flash-Objekte durch Platzhalter. Durch einen Klick auf die Grafiken kann die Inhalte jedoch jederzeit abspielen lassen oder auch einzelne Domains davon ausnehmen.
Für Firefox, Mozilla und Netscape gibt es deswegen das praktische Flashblock-Plugin.
Um einen falschen Eindruck zu vermeiden, sei noch angemerkt, dass der Einsatz von Flash in vielen Bereichen sinnvoll ist und phantastische Möglichkeiten eröffnet. Wir arbeiten selbst gerne mit Flash, und durch die hohe Verbreitung des Flashplayer-Plugins gibt es für gestreamte Videos, interaktive Inhalte und Animationen derzeit keine bessere Lösung.